Ein interessanter Artikel: Urania |
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Die Urania ist ein Volksbildungshaus mit Sternwarte in Wien. Sie wurde 1909 nach den Plänen des Jugendstilarchitekten Max Fabiani, eines Schüler von Otto Wagner, an der Mündung der Wien in den Donaukanal erbaut und 1910 von Kaiser Franz Joseph eröffnet. Benannt wurde sie nach der für die Astronomie zuständigen Muse Urania. Der niedrige Kassenhallenzubau stammt aus dem Jahr 1935, der Architekt ist jedoch nicht mehr bekannt. Schon bald nach der Errichtung etablierte sich die Urania als eines der Wahrzeichen Wiens. In den Jahren 2000 bis 2003 wurde das gesamte Haus generalsaniert und mit modernster Technik ausgestattet. Der Bau enthält heute neben Sternwarte, Kino, Urania-Puppentheater und Café-Bar-Restaurant, zahlreiche Vortrags- und Präsentationsräume für unterschiedlichste Verwendungszwecke, wie sie auch für das breite Kursangebot der Volkshochschule benötigt werden: Jedes Semester stehen hunderte Vorträge, Kurse, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, etc. zu den unterschiedlichsten Themen, wie Kultur, Geschichte, Geografie, Sprachen, Kunst, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Programm. In der Urania befand sich auch die zentrale Uhrenanlage, deren Zeitzeichen man auch telefonisch abrufen konnte. Vorher gab es keine zentrale Zeitauskunft - die Wiener orientierten sich an den Kirchturmuhren. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Urania schwer beschädigt und die Kuppel mit der Sternwarte total zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde sie 1957 wiedereröffnet. Im Urania-Kino wurden am 8. Juni 1928 erstmals ausländische
Kurztonfilme, nach dem Tri-Ergon-Verfahren, mit großem Erfolg
vorgeführt in Österreich wurden erst ab 1929 Tonfilmproduktionen
hergestellt. Urania SternwarteDie Wiener Urania Sternwarte wurde als Volkssternwarte gemeinsam mit dem Volksbildungsinstitut Urania in den Jahren 1909 bis 1910 erbaut und stellt damit die älteste Volkssternwarte Österreichs dar. Im November 1944 wurden die Sternwarte und der in ihr befindliche Zeiss Refraktor fast vollständig zerstört. 1956 wurden von der Stadt Wien die zwölffenstrige Laterne und die Kuppel neu errichtet, und im März 1957 konnte der Führungsbetrieb wieder aufgenommen werden. 1980 wurde ein speziell für astronomische Bildungsaufgaben konzipiertes Doppelfernrohr in der Hauptkuppel in Betrieb genommen. Im Zuge der Generalrenovierung der Wiener Urania von 2000 bis 2003 wurde auch die Sternwarte baulich vollständig erneuert. Anstelle des alten Meridianhauses wurde zusätzlich eine neue Kuppel errichtet. Schließlich konnte sie den Betrieb im Jahr 2005 mit einem umfangreichen Programmangebot, zahlreichen astronomischen Vorträgen, Sonnenbeobachtungen und aktuellen Sonderveranstaltungen wieder aufnehmen. Artikel Urania (Wien). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Januar 2007, 10:14 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Urania_%28Wien%29&oldid=26262342 (Abgerufen: 11. Februar 2007, 17:37 UTC) |
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