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3
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BackL
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0-3
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Tipps zum Thema Bildbearbeitungsprogramme
Artikel
In meiner Jugend, weit im vorigen Jahrhundert, war Hobbyfotografie Schwarzweißphotographie. Es gab zwar schon Farbfilme, aber die Qualität war noch nicht so besonders, aber vor allem war´s sauteuer. Die Schwarzweißphotographie bot außerdem einen Vorteil gegenüber der Farbfotografie, das war die "relativ" einfache Bearbeitungsmöglichkeit von Negativ und Bild. Einfach einen Tisch ins Badezimmer, Fenster lichtdicht machen, rote Birne, Vergrößerungsapparat kaufen, vier Plastikschüsseln, paar Chemikalien und geht schon. Die Gestaltungsmöglichkeiten waren relativ bescheiden, aber immerhin: Ausschnitt wählen, Helligkeit beeinflussen und noch ein paar Kleinigkeiten, war doch schon was! Wie dann die Farbfotografie aufgekommen ist, wars dann für die meisten vorbei mit der Dunkelkammer. Die Verarbeitung von Farbfotos ist wesentlich komplizierter und teurer als bei Schwarzweiß, so daß sich das kaum wer angetan hat. Heutzutage ist das Bearbeiten der eigenen Bilder wieder für jeden möglich. Noch dazu wesentlich einfacher und mit wesentlich mehr Möglickeiten als je zuvor. Alles was Sie dazu brauchen ist ein Bildbearbeitungsprogramm. Daß Sie einen Computer haben und Ihre Bilder in digitaler Form vorliegen setze ich natürlich auch voraus. Gerade bei Software lohnt es sich ganz besonders sich ein wenig umzusehen. DiePreisunterschiede zwischen den verschiedenen Produkten ist enorm, so von 0,- bis 900,- €uro reicht die Spanne. Wobei nicht gesagt ist, daß die teuerste um ein vielfaches besser ist, vor allem für die normalen gemäßigten Ansprüche eines (auch fortgeschrittenen) Hobbyfotografen, oder auch Webdesigners. Aber auch innerhalb der einzelnen Produkte gibt es große Unterschiede, wenn man nicht auf die letzte neuste Version besteht. Zwei drei Versionen älter und schon bekommen Sie ein fast vollwertiges Produkt, welches meistens hervorragend Ihren Ansprüchen genügen kann. Ein paar Beispiele: Ulead Photoimpact 11 Vollversion kostet ab 90 €uro, eine Version 10 kommt bei eBay auf ab 9 €uro. Der Platzhirsch Adobe Photoshop CS2 kommt auf satte 900 €uro, eine Version 6 habe ich bei eBay schon ab 30 €uro gesehen. Abgesehen davon gibts auch einige kostenlose Produkte, von denen die meisten ebenfalls recht brauchbar sind. Ich habe mich ein bisschen umgeschaut und hier einige Programme, die Sie keinen müden Cent kosten: >> Gimp Gimp (eine Abkürzung für GNU Image Manipulation Program) ist ein absolutes Spitzenprogramm, das sich in der Leistung und den Möglichkeiten nicht vor den teueren Produkten verstecken muß. Ursprünglich ein Programm, das speziell für die Linux-Welt entwickelt wurde, gibt es jetzt auch eine Version für Windows. Das Programm ist hervorragend, wenn man sich einmal an die etwas eigenwillige Bedienung gewöhnt hat. Aber seit neuseten gibt es sogar eine Version, die in der Handhabung stark an Photoshop angepaßt wurde. Ein weiterer kleiner Nachteil ist, daß Gimp das .gif-Format nicht unterstützt, weil dafür Lizenzen zu kaufen wären. >> Serif PhotoPlus Das Programm hat durchaus professionellen Charakter. Die zahlreichen Werkzeuge erlauben nicht nur das Erzeugen eigener Bildern sondern auch die bequeme Bearbeitung von Fotos. Um Bilder optisch aufzupeppen stehen dem User verschiedene Effekte zur Verfügung, zum Beispiel Scharfzeichner oder Noise und Blur-Filter. Sie können aber auch weitere Plug-Ins installieren, so bekommen Sie eine noch größere Formatunterstützung. Für Fortgeschrittene und Profis stehen außerdem die Ebenen-Verwaltung und gute Auswahlwerkzeuge bereit. Der Export Optimizer erlaubt es, Bilder vor dem eigentlichen Komprimieren, etwa ins JPEG-Format, anzusehen. Dabei hat der User die Möglichkeit, vier verschiedene Kompressionsgrade auf einmal in der Voransicht zu sichten, bevor er sich für eines entscheidet. >> Pixia Pixia ist eine umfangreiche Bildbearbeitung, die den Vergleich mit kommerziellen Produkten nicht zu scheuen braucht. Ist die Programmoberfläche anfangs noch gewöhnungbedürftig, lassen die Vielzahl an Werkzeugen, Filtern und Möglichkeiten schnell Freude aufkommen. Neben allgemeinen Bildbearbeitungsoptionen verfügt das Programm über die beliebte Ebenen-Technik, liefert Support für Twain-kompatible Scanner und allerhand Filteroptionen, die besonders Fotofreunde bei der Nachbearbeitung hinlänglich unterstützen. >> Photofiltre PhotoFiltre ist eines der wenigen gelungenen Bildbearbeitungsprogrammen für Windows, das für den privaten Gebrauch gratis zum Download angeboten wird. Die Software versteht sich mit den gängigsten Dateiformaten und kann sogar JPEG2000-Bilder im- bzw. exportieren. In der neuen Version 6.x wurden vor allem die zahlreichen Filter- und Werkzeuge überarbeitet. Außerdem kann PhotoFiltre JPG-Dateien jetzt auch im CMYK-Format verarbeiten. >> Vicman VCW VicMan's Photo Editor verfügt über alle notwendigen Werkzeuge und Features, die ein Bildbearbeitungsprogramm braucht. Verarbeitet werden mehr als 30 Formate (z. B. JPG, BMP, TIFF, PCX, TGA). Das Programm ist benutzerfreundlich, übersichtlich und hat über 100 Filter zu bieten, die kompatibel zu Photoshop sind. Weiterhin bietet das Tool eine Vorschau-Funktion und eine Unterstützung für Twain-kompatible Scanner. Neben den erwähnten kostenlosen und den älteren Versionen gibts noch eine Reihe von preiswerten Programmen ( so um die 100 €uro) wie z.B. Paintshop Pro von Corel, PhotoImpact von Ulead, Photoshop Elements von Adobe und andere. Ich selbst verwende PhotoImpact 10 und bin sehr zufrieden, aber ich überlege mir schon ob ich mir eine Version 11 leisten soll. Immerhin fast 10 €uro! :o]